Mit dem Solarpaket 1 und der Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung entsteht ein neues Kapitel der dezentralen Energieversorgung. Zwischen Mieterstrom 1.0, 2.0 und dem Perspektivmodell Energy Sharing stellt sich für Eigentümer, Wohnungswirtschaft, Energieversorger und spezialisierte Dienstleister die zentrale Frage: Wie lässt sich lokal erzeugter PV-Strom rechtssicher, wirtschaftlich und prozesssicher im Gebäude verteilen?
Im Fokus stehen § 42b EnWG als gesetzlicher Anker, intelligente Messsysteme, neue Marktrollen wie der Energieserviceanbieter sowie statische und dynamische Aufteilungsschlüssel im 15-Minuten-Intervall. Anhand konkreter Modell- und Datenkonzepte wird deutlich, welche regulatorischen, technischen und prozessualen Weichen jetzt gestellt werden müssen.
Die Marktentwicklung im Mieterstrom liefert eine klare Indikation für das Potenzial von Gebäudestrom. Wer frühzeitig Transparenz über Rollen, Messkonzepte und MaKo-Prozesse gewinnt, schafft die Grundlage für effiziente Umsetzung, reduzierte Komplexität und zukunftsfähige Geschäftsmodelle.